Wie Rebecca ja schon bereits erzaehlt gibt es ja gewissen Differenzen,aber jetzt wurde uns der Krieg erklaert oder so aehnlich...Voelliges Ignorieren und kleine Nettgikeiten um uns auf die Palme zu bringen sind an der Tagzsordnung. Aber damit werden wir ja auch noch fertig werden...
Ich will lieber von einem erfreulichen Erlebniss berichten. Am Dienstag waren wir morgens beim Schneider, wo sich Rebecca und ich Kleider schneidern lassen werden,worquf wir natuerlich schon sehr gespannt sind; Fuer ein Kleid mit Stoff zahlen wir so zwischen 5 und 7 Euro.Also da kann H&M wohl eher nicht mithalten,vor allem weil es hier massgeschneidert ist. Aber richtig schoene, was wir erlebt haben, ist erst nach dem Schneider passiert.Wir sind naemlich unsere Gastfamilie und unsere Freunde besuchen gegangen. Schon als wir im Taxi sassen, war der ganze Aerger im Haus wie verflogen und ich merkte sofort wie ich mich entspannen konnte. Als wir dann aber an der altbekannten Taxistation ausgestiegen sind und uns sogar die Taxifahrer ganz nett begruesst haben, war schon fast alles wieder in Ordnung. Aber spaetestens als und Big Mama wieder in den Arm genommen hatte, wussten wir wieder warum wir uns so sehr wuenschen wieder bei unserer Familie zu leben. Es war echt so cool, wie sich alle gefreut haben und wie wir wieder aufgenommen wurden. Auch Mohammed war natuerlich froh seine beiden deutschen Maedels wiederzuhaben und machte erstmal einen kleinen Spaziergang mit uns schliesslich musste er uns ja wieder die Welt erklaeren. Leider konnten wir ja nicht dort bleiben und deswegen machten wir uns dann auch irgendwann wieder auf den Weg nach Hause. Und die Freude die ich auf der Hinfahrt und waehrend der Zeit bei der Familie verspuert habe, wich leider wieder dem beklemmenden Gefuehl ins Haus zu muessen. In der Zischenzeit habe ich mich aber mit dieser Situation auch schon wieder arrangiert...also macht euch bloss keine Sorgen um uns, die zwei Wochen sind jetzt nur noch ein Kinderspiel fuer uns.
Ich freu mich schon riesig euch alle bald wieder in meine Arme zu schliessen, aber ihr duerft euch auch jetzt schon mal gedrueckt fuehlen
Liebes Gruessle
Anny
Donnerstag, 11. September 2008
Montag, 8. September 2008
eine busfahrt die ist lustig, eine busfahrt die ist schoen...
...ja da kann man was erleben, ja da kann man etwas sehen...
oh ja, das kann man, vor allem wenn die busfahrt 30 stunden dauert...
aber zuerst muss ich noch einen kleinen nachtrag leisten, vor lauter urlaubsstimmung in cape coast habe ich ganz vergessen von unseren ranger-erfahrungen zu erzaehlen. bevor wir in cape coast angekommen sind, haben wir einen nachmittag und eine nacht im kakum park, also im dschungel verbracht. geschlafen haben wir in kleinen unterstaenden, die zu allen seiten hin offen waren, mitten im dschungel. im prinzip also nur eine matratze, ein dach und ein moskitonetz; mehr brauchen wahre ranger natuerlich auch nicht ;-) nachdem wir die tour durch den dschungel nachmittags abgebrochen hatten weil einfach viel zu viel los war, haben wir unsere privat organisierte tour ab 4 uhr morgens nachgeholt, bei tagesanbruch waren wir dann auf den haengebruecken, eine total unglaubliche erfahrung, genauso wie das schlafen mitten im wald unter freien himmel und all den geraeuschen um einen herum. wenn diese erfahrungen einen nicht zum ranger machen...am naechsten morgen gings dann nach cape coast...
am freitag sind wir dann zurueck nach accra um dann am samstag morgen den bus nach ouga zu nehmen, und schon sind wir wieder am ausgangspunkt meiner geschichte ;-)
die busfahrt, ich fasse kurz zusammen:
gestartet mit 2 stunden verspaetung, so dass ein teil der gruppe wie durch ein wunder den bus doch noch erreichte,
der bus vollgestopft bis oben hin, bei jedem halt kamen weitere saecke mit rueben etc. hinzu, die dann im gang standen,
mitten in der nacht standen wir fuer 4 stunden mit gerissenem keilrielen mitten in der pampa, die afrikanischen muttis haben dann einfach eine decke auf den asphalt gelegt um draussen weiterzuschlafen,
ewigkeiten haben wir dann an der grenze verbracht, u.a. wegen einer angekuendigten zollkontrolle, letztendlich wurde das gepaeck 3 mal aus- und wieder eingeraeumt,
nachmittags standen wir dann nochmal zwei stunden mit ueberhitztem motor im burkinischen niemandsland, wobei weder die sonne noch das eilig herbei geholte flusswasser wirklich fuer die abkuehlung des motors sorgte,
nebenbei wurden wir mit filmen aus nigerianischer produktion beglueckt, man kann sie sich wie bollywood-filme nur auf afrikanisch vorstellen, die handlung ist eher duerftig bzw. nicht ersichtlich, es wird permanent geschrien oder geheult, die boxen sind dabei natuerlich voll aufgedreht so dass man dem spektakel auch nicht entkommen kann... die filme tragen dann so klangvolle namen wie "politics and love" oder "the journalist", insgesamt einfach ganz grosses kino.
naja, letztendlich sind wir heile in ouga angekommen, ich hatte dabei echt schon ein "nach hause komm"-gefuehl und habe mich riesig gefreut zurueck zu sein.
jetzt wohnen wir in einem luxus-haus, mit vier schlaf- und badezimmern, balkon, riesigem wohnzimmer, wieder also ein totaler gegensatz zu dem, was wir in den familien erlebt haben. allerdings wuerde ich viel lieber die letzten zweieinhalb wochen bei unserer familie verbringen, leider waere das aber jeden tag mit einem riesigen fahraufwand verbunden... dafuer werden anny und ich morgen oder spaetestens uebermorgen rausfahren und grosses wiedersehen feiern, es ist echt schon faszinierend, wie schnell menschen einem ans herz wachsen und umgebungen so vertraut werden koennen.
langsam ist unsere verbleibende zeit hier echt ueberschaubar geworden, ich freue mich natuerlich total auf zu hause und auf euch alle, gleichzeitig wird es aber glaub ich auch echt komisch burkina wieder zu verlassen.
euch geht es hoffentlich allen gut, natuerlich erwarten anny und ich mittlerweile schon unbaendige vorfreude auf unsere heimkehr ;-)
fuehlt euch gedrueckt, einen lieben gruss
rebecca
oh ja, das kann man, vor allem wenn die busfahrt 30 stunden dauert...
aber zuerst muss ich noch einen kleinen nachtrag leisten, vor lauter urlaubsstimmung in cape coast habe ich ganz vergessen von unseren ranger-erfahrungen zu erzaehlen. bevor wir in cape coast angekommen sind, haben wir einen nachmittag und eine nacht im kakum park, also im dschungel verbracht. geschlafen haben wir in kleinen unterstaenden, die zu allen seiten hin offen waren, mitten im dschungel. im prinzip also nur eine matratze, ein dach und ein moskitonetz; mehr brauchen wahre ranger natuerlich auch nicht ;-) nachdem wir die tour durch den dschungel nachmittags abgebrochen hatten weil einfach viel zu viel los war, haben wir unsere privat organisierte tour ab 4 uhr morgens nachgeholt, bei tagesanbruch waren wir dann auf den haengebruecken, eine total unglaubliche erfahrung, genauso wie das schlafen mitten im wald unter freien himmel und all den geraeuschen um einen herum. wenn diese erfahrungen einen nicht zum ranger machen...am naechsten morgen gings dann nach cape coast...
am freitag sind wir dann zurueck nach accra um dann am samstag morgen den bus nach ouga zu nehmen, und schon sind wir wieder am ausgangspunkt meiner geschichte ;-)
die busfahrt, ich fasse kurz zusammen:
gestartet mit 2 stunden verspaetung, so dass ein teil der gruppe wie durch ein wunder den bus doch noch erreichte,
der bus vollgestopft bis oben hin, bei jedem halt kamen weitere saecke mit rueben etc. hinzu, die dann im gang standen,
mitten in der nacht standen wir fuer 4 stunden mit gerissenem keilrielen mitten in der pampa, die afrikanischen muttis haben dann einfach eine decke auf den asphalt gelegt um draussen weiterzuschlafen,
ewigkeiten haben wir dann an der grenze verbracht, u.a. wegen einer angekuendigten zollkontrolle, letztendlich wurde das gepaeck 3 mal aus- und wieder eingeraeumt,
nachmittags standen wir dann nochmal zwei stunden mit ueberhitztem motor im burkinischen niemandsland, wobei weder die sonne noch das eilig herbei geholte flusswasser wirklich fuer die abkuehlung des motors sorgte,
nebenbei wurden wir mit filmen aus nigerianischer produktion beglueckt, man kann sie sich wie bollywood-filme nur auf afrikanisch vorstellen, die handlung ist eher duerftig bzw. nicht ersichtlich, es wird permanent geschrien oder geheult, die boxen sind dabei natuerlich voll aufgedreht so dass man dem spektakel auch nicht entkommen kann... die filme tragen dann so klangvolle namen wie "politics and love" oder "the journalist", insgesamt einfach ganz grosses kino.
naja, letztendlich sind wir heile in ouga angekommen, ich hatte dabei echt schon ein "nach hause komm"-gefuehl und habe mich riesig gefreut zurueck zu sein.
jetzt wohnen wir in einem luxus-haus, mit vier schlaf- und badezimmern, balkon, riesigem wohnzimmer, wieder also ein totaler gegensatz zu dem, was wir in den familien erlebt haben. allerdings wuerde ich viel lieber die letzten zweieinhalb wochen bei unserer familie verbringen, leider waere das aber jeden tag mit einem riesigen fahraufwand verbunden... dafuer werden anny und ich morgen oder spaetestens uebermorgen rausfahren und grosses wiedersehen feiern, es ist echt schon faszinierend, wie schnell menschen einem ans herz wachsen und umgebungen so vertraut werden koennen.
langsam ist unsere verbleibende zeit hier echt ueberschaubar geworden, ich freue mich natuerlich total auf zu hause und auf euch alle, gleichzeitig wird es aber glaub ich auch echt komisch burkina wieder zu verlassen.
euch geht es hoffentlich allen gut, natuerlich erwarten anny und ich mittlerweile schon unbaendige vorfreude auf unsere heimkehr ;-)
fuehlt euch gedrueckt, einen lieben gruss
rebecca
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